Risiko von persönlichen Sicherheiten bei der Insolvenz einer Kapitalgesellschaft

In Verbindung mit der betrieblichen Finanzierung von beschränkt haftenden Unternehmen (v.a. UG, GmbH, GmbH & Co. KG) verlangt die Bank/Sparkasse häufig doppelte Sicherheiten:

  1. Firma stellt Sicherheit (dinglich/Objekt) + ggf. weitere Werte …
  2. Selbstschuldnerische Bürgschaft der/s geschäftsführenden Gesellschafter/s

Das ist lange geübte Praxis – so weit, so gut? Wenn da nicht ein Urteil des Bundesgerichtshofs wäre (Az. IX ZR 11/11)!

Im Falle der Insolvenz ist mit einer Ausgleichszahlung des Bürgen an die Insolvenzmasse zu rechnen, wenn seine Sicherheitsleistung (Bürgschaft) durch die Verwertung der Sicherheit der Gesellschaft frei wird …

Empfehlung 1:   keine doppelten Sicherheiten mehr stellen!
Empfehlung 2:   Analyse der Risikolage bei bestehenden Darlehen/Besicherungen
Empfehlung 3:   daraus resultierende Aktionen … nicht ohne einen Anwalt …

Manchmal leichter gesagt als getan – unternehmerische Hilfestellung zu den Empfehlungen ist obligatorisch.

Advertisements

Über ASC

Business Advisor
Galerie | Dieser Beitrag wurde unter Mittelstand, Risiko-Management abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s